Neuer Beitrag Daseinsvorsorge
1. Grebe hat die von der Straßenbauverwaltung (jetzt Landesbetrieb Straßenbau) untersuchten 5 Trassenvarianten zur B 56n eingehend geprüft und verworfen:
„Die dargestellten starken Eingriffe in den hoch schutzwürdigen Landschaftsraum des Siebengebirges und die mit dem Neubau des Ennertaufstiegs verbundenen verhältnismäßig geringen Entlastungswirkungen auf das vorhandene Straßennetz müssen aus Sicht des Gutachters zu einem vollständigen und endgültigen Verzicht auf den Bau des Ennertaufstiegs führen. . . . . . Damit bleibt aber weiter die entscheidende Frage: Wie kann die heute auf allen Straßen vorhandene hohe Verkehrsbelastung zwischen Rheintal und den östlichen Hochflächen abgebaut werden, um die Lebensqualität – vor allem in den engen Ortsdurchfahrten – zu verbessern? . . . . . kann es hier keine große Lösung geben, zumal der Ennertaufstieg zu einem zusätzlichen unerwünschten Verkehr in diesem Raum führt. Es muss daher ein Bündel unterschiedlicher Maßnahmen mit gleicher Zielrichtung – nämlich einer Verkehrsberuhigung und Entlastung – entwickelt und durchgesetzt werden“ (Hervorhebungen durch den Gutachter).
Grebe schlägt konkrete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und -Entlastung ohne Ennertaufstieg vor, insbes. Maßnahmen, die die Querung des Siebengebirges durch Kfz erschweren und den ÖPNV verbessern - Null-Plus-Variante (S. 30 ff).

