Verkehrsberuhigung in Heisterbacherrott - Schulwegsicherung

Wegen der konkreten Gefahrenlage in Heisterbacherrott für Schulkinder und Erwachsene haben wir den Bürgermeister der Stadt Königswinter aufgefordert, auf der L 268 Tempo 30 und eine ampelgeregelte Überquerung auf dem Schulweg durchzusetzen.

Anbei der Inhalt des Briefes vom 5. November 2014:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wirtz,

wir greifen ein dringendes Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auf. Bitte tun Sie das Notwendige, um Tempo 30 auf der Dollendorfer Straße in Heisterbacherrott von der Straße Am Frohnhof bis zum Adriansberg durchzusetzen. Als frei gewählter Bürgermeister der Stadt Königswinter. Fordern Sie den Landrat auf zu einem Gespräch auf gleicher Augenhöhe!

Wir konstatieren mangelnden Respekt vor den Sorgen der Bürger um ihre Sicherheit und die ihrer Kinder. Im fraglichen Bereich sind Grundschule, Kirchen, Haus Schlesien, Geschäfte, Gaststätten, Arztpraxen. Eine vergleichbare verkehrliche Situation gibt es in Stieldorf. Dort gilt Tempo 30. Familien haben Anspruch auf kurze, sichere Schulwege, auch Kinder im dritten und vierten Schuljahr, die ihr Fahrrad benutzen. Wer sich ein Comic im Buchladen oder ein Brötchen in Elses Backstube leistet, möchte sich sicher fühlen auf dem kaum einen Meter breiten Gehweg. Als Kind wie als Erwachsener.

Nicht Tempo 50, nein, das „Traumergebnis“ für H`rott hieße Tempo 30. Es geht nicht, die Sorgen um die Gesundheit unserer Schulkinder geringer einzuschätzen als die Absenkung der Geschwindigkeit von 50 auf 30. Soll erst ein schwerer Unfall geschehen, ehe gehandelt wird, wie damals auf dem Schulweg von Grengelsbitze nach Oberpleis?

200m Umweg für Grundschulkinder, um die vorhandene Signalanlage zu nutzen, das entspricht 400m Umweg für Erwachsene! Wer das verlangt, verwirkt den Anspruch, ernst genommen zu werden. Die Gefahrenlage erfordert Tempo 30 und einen ampelgeregelten Übergang auf dem Schulweg selbst. Das durchzusetzen ist Aufgabe der Straßenverkehrsbehörde, nicht des Trägers der Straßenbaulast, Herr Bürgermeister.

Zu diesem Thema wurde am 3. November auch eine Pressemitteilung verfasst, die hier eingesehen werden kann. Der General-Anzeiger berichtete am 6. November ebenfalls dazu und bezog die Pressemitteilung des Vereines in Teilen mit in die Berichterstattung ein (zum Artikel).

 

Zusätzliche Informationen