Bürgerbeteiligung zu Riesen-Baugebieten

3. Bürgerwerkstatt zum ISEK

am Donnerstag, den 30.11.2017, um 18 Uhr
Ort: Aula der Gesamtschule Oberpleis, Dollendorfer Straße 64, 53639 Königswinter

Zur Vorbereitung:

Übersichtskarte mit Baugebieten und Südtangente im Naturpark Siebengebirge (Bonn und Königswinter): siehe unten

Kurze Info über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept von Königswinter ISEK und den Ablauf der Bürgerbeteiligungen (für südlichere Baugebiete am 22. und 28.11.)

Mehr über die Baugebiete erfährt man im Handlungskonzept Wohnen (Empirica-Studie).

Mehr über den Naturpark Siebengebirge 

Bericht vom 10.11.2017 des General-Anzeigers, Ausgabe Königswinter, über die Sitzung des Planungsausschusses am 08.11.2017, der dem Stadtrat empfohlen hat, das Handlungskonzept Wohnen zu verabschieden.

Bitte auch die Infos der Bürgerinitiative Vinxel  www.bi-vinxel.de beachten.

Pressemitteilung zur großen Infoveranstaltung
am 8. Oktober auf Gut Heiderhof in Vinxel.

Darf der nördliche Naturpark Siebengebirge gegen
Riesen-Baugebiete eingetauscht werden?

PleiserLaendchenSWweitere


In der rechtsrheinischen Bergregion informieren Bürger sich gegenseitig

Bonn/Königswinter, 9.10.2017 -  Auf einer „WeltCafé“-Infoveranstaltung von und für BürgerInnen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis am Sonntag 8. Oktober wurde über sechs große Baugebiete informiert, die derzeit in Bonn und in Königswinter teils bereits in den Ratsgremien zur Diskussion stehen. Etwa 200 Interessierte kamen in die Reithalle des Vinxeler Heiderhofs.
Die Region Bonn ist erfreulicherweise Zuzugsgebiet. Aber wie hoch der Zuzug werden könnte, dazu gibt es extrem unterschiedliche Schätzungen. Die Bonner Stadtverwaltung nennt mit 3600 Wohnungen pro Jahr das immerhin mehr als Zehnfache des Bedarfes, der sich aus der Bevölkerungsprognose des zuständigen Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung ergibt. Ein derart hoher Zuwachs ist nicht zu erwarten.

„Es ist nicht sinnvoll, den nördlichen Naturpark Siebengebirge gegen Riesen-Baugebiete einzutauschen,“ erläutert Susanne Gura vom Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge, „Dieses einzige große und sehr beliebte Bonner Naherholungsgebiet auf der rechten Rheinseite würde seinen Naherholungswert verlieren“. Der Verein weist darauf hin, dass hier langfristig kein leistungsfähiger ÖPNV vorgesehen ist, daher taugen die rechtsrheinischen Höhenlagen ohnehin schlecht als Riesen-Baugebiete. Auf die Südtangente setzen ist nicht zukunftsfähig: Bekanntlich, nämlich laut Bundesverkehrsministerium, würde die Südtangente schon ohne solche Baugebiete zu mehr Verkehr auf den Bonner Autobahnbrücken führen und wäre daher sowieso kein Rezept gegen Staus, Verkehrslärm oder Luftverschmutzung.

Da sich der Schutz des Naturparks Siebengebirge rechtlich kaum einklagen lässt, muss er politisch durchgesetzt werden. Die Kommunalwahl 2020 ist nicht mehr weit, und wer gewählt werden will, kann nicht die Riesen-Baugebiete und die Schnellstraße unterstützen, sondern muss sie aktiv mitverhindern. Daher sehen die Bürgerinnen und Bürger aus Vinxel, Stieldorf, Hoholz, Roleber, Niederholtorf und Ittenbach, die am Heiderhof umfangreiche Infotafeln präsentierten, gute Chancen, ihr Ziel zu erreichen: Der nördliche Naturpark Siebengebirge darf nicht durch maßlose Bebauung unwiederbringlich geschädigt werden.

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Brief an den neuen NRW Verkehrsminister Wüst

Sehr geehrter Herr Minister...(weiterlesen)

IHK-Umfrage: Unternehmer sind zufrieden mit Straßen und Autobahnen in der Region

Ergebnisse im GA vom 21.07.2017

Ja zur Seibahn für Bonn!
4. Bürgerdialog am 22.06.2017, Stadthalle Bad Godesberg

 

StellungnahmeSeilbahn2

 

Gemeinsam mit acht anderen Verbänden und Initiativen befürworten wir die Seilbahnverbindung vom Venusberg bis zum Bundesviertel und darüber hinaus auf die andere Rheinseite. Unsere gemeinsame Stellungnahme zum 4. Bürgerdialog am 22. Juni 2017 finden Sie hier.

GA Meldung vom 17.06.2017

 

Tihange – eine Gefahr für die Siebengebirgsregion?

Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Ja!

Tihange ist ein Atomkraftwerk, das in Belgien, ca. 130 km Luftlinie von Bonn entfernt, Strom erzeugt. Die Anlage besteht aus drei Reaktoren, die nach und nach errichtet wurden. Der Reaktor, der auch die hiesige Region gefährdet, wurde in den 70er Jahren gebaut.

2012 wurde bekannt, dass der Reaktormantel im Reaktor 2 Risse aufweist, deren Ursachen entweder bereits beim Bau des Mantels oder im Betrieb des Reaktors auftraten. Fest steht jedoch, dass sich die Risse zwischen 2012 und 2014 vermehrt haben. Waren es 2012 erst 1.931 Risse im äußeren Mantel und 80 im inneren Mantel, stieg die Zahl bis 2014 auf 3.064 Risse im äußeren und 85 Risse im inneren Mantel.

Atomaufsichtsbehörde schlägt Alarm

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Zusätzliche Informationen